(parallele Autobahnen, ein EC aus dem letzten Jahrtausend, ohrenbetäubender Lärm, der Speisewagen)
Sehr geehrter Herr Meyer
Sehr geehrter Herr Mehdorn
Die Städte München und Zürich rangieren auf der aktuellen Mercer Liste der Städte dieser Welt (“Wo lebe ich am besten?”) auf Rang
- 1 respective
- 28.
Und in diesem Bereich seit Jahren.
Die direkte Verbindung der genannten Städte auf dem Boden sind zum einen Autobahnen in D/A und CH – ohne eigentliche Verbindung, statt dessen im Tal zwischen Bregenz und Mauren über eine Länge von 30km parallel verlaufend (A13 versus A14, also keine direkte Verbindung in dem Sinn) - und zum anderen
- eine Verbindung über die Schiene, welche mit dem EC191, EC196 von der SBB befahren wird.
Ich war als Kind viel und gerne mit meinem Vater in ganz Europa mit Zügen unterwegs und habe deshalb eine starke emotionale Bindung an Bahnreisen à la 1977 - das ist für mich immer wie Urlaub damals war. Zwischen den Wagons wechseln quasi ausserhalb des Zugs bei ohrenbetäubendem Lärm. Wägen, die im Deutschen Museum nicht schlechter aufgehoben wären als am Bahnhof. Toiletten aus denen man auf die Schienen durchsehen kann.
Aber hallo: München und Zürich sind Business-Zentren Anfang des 21. Jahrhunderts. Die Entfernung und der Zeitaufwand einer Fahrt zwischen den beiden Städten ist sowohl auf der Autobahn als auch auf der Schiene untragbar. Per Flug sowieso – insofern wäre die Bahn eine echte Alternative. Wann bekommen wir hier einen zeitgemässen Zug?
Der Speisewagen ist super – aber der Rest? Unter aller Kanone, im Ernst - bahntechnisches Mittelalter; warum gerade auf dieser Strecke?…
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